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Honig, das „Flüssige Gold“, wird seit Jahrtausenden von der Menschheit als natürlicher Süßstoff verzehrt.
Das deutsche Wort „Honig“ (wie auch zum Beispiel das englische „honey“) stammt von einem alten, indogermanischen Begriff ab, der ihn, seiner häufigsten Farbe nach, als den „Goldfarbenen“ bezeichnet.

Erzeugt wird unser Honig von den fleissigen Bienen, die den Nektar von Pflanzen oder - bei speziellen Sorten - von Blattläusen sammeln, ihn mit körpereigenen Substanzen anreichern, verändern, eindicken, lagern und in Honigwaben reifen lassen.

Durch die Vielfalt der besuchten Blüten ist auch der Honig in vielfältigen Variationen erhältlich: je nach den besuchten Blüten reicht seine Konsistenz von dünnflüssig über cremig bis fest, seine Farbe von weiß über hellgelb, gelb, beige, braun bis zu einem dunklen grünschwarz, und auch sein Geschmack variiert je nach der Herkunft des Nektars.

Imker nutzen diesen Umstand, um durch Auswahl der den Bienen zur Verfügung stehenden Pflanzen den erzeugten Honig zu formen - auch wenn natürlich die emsigen Insekten den Hauptteil der Arbeit machen, so ist diese Kunst der Imkerei ein uralter, komplexer und naturnaher Beruf, der in gewisser Weise schon an Kunst grenzt.

Honig besteht aus vielen Inhaltsstoffen - die wichtigsten davon sind Fruchtzucker, Traubenzucker und Wasser, doch auch andere Zuckerarten, Pollen, Mineralstoffe, Proteine, Enzyme, Aminosäuren, Vitamine und Farb- und Aromastoffe bilden Bestanteile des goldenen Lebenselixiers.

Die Zuckerarten, die im Honig enthalten sind, bieten eine gesündere Alternative zum Haushaltszucker (Saccharose), und die Vitamine und Mineralstoffe eine Bereicherung des Speiseplans. Natürlich ganz abgesehen vom feinen Geschmack und dem angenehmen Erlebnis beim Verzehr des Naturprodukts Honig.
In der Naturheilkunde wird er auch gern als Heilmittel eingesetzt. Die von den Bienen hinzugefügten Enzyme entstehen sogenannte „Inhibine“, Stoffe, welche das Wachstum von Hefepilzen und Bakterien hemmen.
Dadurch, und durch die Tatsache, dass die Bienen dem Honig durch Verdunstung Wasser entziehen, woraus ein hoher Zucker- und geringer Wassergehalt resultieren, ist Honig lange haltbar und bleibt auch für längere Zeit flüssig; je nach Sorte über Monate, oder sogar über Jahre hinweg.
Falls Honig doch einmal auskristallisiert, und damit fest wird, kann man ihn vorsichtig in einem Wasserbad erwärmen und dadurch - vorübergehend - wieder verflüssigen.

Gewonnen wird er Honig, in dem er aus den Waben der Bienen in einer Zentrifuge, der sogenannten „Honigschleuder“, gewonnen wird.
Honig sollte kühl und dunkel, aber trocken gelagert werden, um die Inhaltsstoffe möglichst lange zu erhalten.
Erwärmen sollte man ihn nicht über 40°C, denn sonst zerstört man damit die gesündesten Bestandteile - Erwärmen in der Mikrowelle ist unbedingt zu vermeiden, denn damit sinkt der Enzymgehalt bereits nach wenigen Sekunden auf Null.

Honig sollte man nicht kochen oder beim Kochen zugeben - erst nach der Zubereitung der Speise sollte man ihn als Süßmittel oder Garnierung verwenden.
Kurzzeitige Erwärmung beim Süßen heißer oder warmer Getränke ist vertretbar (ausgenommen Mikrowelle, wie schon erwähnt), da das Getränk sich im Körper schnell abkühlt und dadurch die gesunden Inhaltsstoffe noch in ausreichender Menge vorhanden sind und vom Körper schnell aufgenommen werden können.

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